Selbstjustiz

Anfang Mai bereite ich mich auf meinen Trip nach Nairobi vor. Hier werde ich die Organisation Alive and Kicking Kenya treffen und mich mit ihr austauschen. Ziel ist eine Kooperation mit Jambo Bukoba. Da wir keinen wirklich gut funktionierenden PC mehr haben, ist es ein schwieriges Unterfangen eine Präsentation für die Vorstellung zu entwerfen.

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Jambo Bukoba sucht seit März nach einem tansanischen Co Worker. Aus diesem Grund haben wir im Bewerbungsverfahren mehr als 40 Bewerbungen erhalten, welche Alina und ich verarbeiten und ins System einfügen. Im Juni werden wir mit dem Verein in Deutschland eine Auswahl treffen und 4 Personen nach Bukoba zum Vorstellungsgespräch einladen.

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Fackelfest und Technikfluch

Am Montag, den 28. April, startet die Arbeit wie gewohnt: Teammeeting, Ministeriumsbesuche und Schreibarbeit. Das wöchentliche Skypen mit Clemens um 6:30 darf natürlich auch nicht fehlen und ehe man sich umsieht ist schon wieder Mittwoch- kein Wunder, dass die Wochen so schnell vorbeigehen.

Jambo Painting im Regionalstadion

Mittwoch hat unser Projektmanager und Mitbewohner Gonzaga Geburtstag. Nichtsdestotrotz machen wir mit Kindern aus der Primary School Interviews und es ist stickend heiß in Bukoba. Wir befinden uns noch in der Regenzeit, bei der, sobald die Sonne scheint, eine enorme Hitze und Luftfeuchtigkeit entwickelt wird. Diese Interviews schneide ich zusammen und schicke sie nach Deutschland. Ein nicht unerheblicher Teil meiner Arbeit besteht aus Öffentlichkeitsarbeit. Nicht nur finanzielle, sondern auch mediale Zusammenarbeit erzeugen ein Vertrauen der Partner in Jambo Bukoba.

Noch mal schnell der Hitze entfliehen

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Elternbesuch Teil 2

Üben für das große Fest!

Nach der erlebten Safari ist auch schon mehr als die Hälfte der Besuchszeit meiner Eltern vorbei. Am Donnerstag (24.4)  fahren wir nach Karagwe. Hier besuchen wir (Gonzaga, Alina, meine Eltern und ich) die Bugene Primary School, welche den Bau der Toiletten schon fast beendet hat. Außerdem schauen wir uns erneut das CaSa Projekt an- die Trenntoilette.

Bugene Primary School: Schultoiletten

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Safari

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In Mwanza mit der Fähre angekommen, werden wir von einem Land Rover abgeholt. Dieser fährt uns an die Grenze des Serengeti Nationalparks, von wo aus unsere Safari starten wird. Richard, unser Safariguide erwartet uns schon und es kann los gehen. Da ich nicht viel schreiben, sondern lieber Bilder Worte lassen sprechen will:

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Elternbesuch Teil 1

Am Montagmorgen fahre ich mit dem Bus nach Kampala, Uganda, um meine Eltern abzuholen. Sie kommen abends am Flughafen in Entebbe an und ich bin schon ordentlich aufgeregt. Nach nunmehr 8 Monaten freue ich mich sehr, meine Eltern in den Arm zu nehmen und ihnen zu zeigen, wo ich wohne, was ich den ganzen Tag mache und über welche Freunde ich die ganze Zeit berichte.

Verkehr in Kampala

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Es geht voran

Nach dem Skypen am 1. April fahren Alina und ich nach Karagwe. Hier besuchen wir die Bugene Primary School, eine Gewinnerschule der diesjährigen Final Bonanzas. Aus vorausgegangenen Gesprächen ergibt sich der Wunsch, weitere Toiletten für die Schule zu bauen. Die Schule hat dabei eine Eigenbeteiligung von 25% zu leisten. Wir besichtigen die erbrachte Beteiligung in Form von Rohstoffen und übergeben den Anteil von Jambo Bukoba (2000 Euro) an die Schulleitung und den Headteacher.

Contribution Bugene Primary School

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Die Sonne scheint!

Das Wochenende verbringen wir im sonnigen Bukoba und starten entspannt in die Woche. Am Montag, den 24. März, steht wieder jede Menge Büroarbeit an. Währenddessen fährt Alina am Dienstag nach Karagwe, um einen Kunstworkshop mit  15 Schulmädchen zu betreuen. Abela, eine Lehrerin und auch Coach für Jambo Bukoba, betreut die Kinder nachmittags, spielt, bastelt und malt mit ihnen. Bei dem Kunstworkshop stellen die Kinder Armbänder her und malen Gemälde. Die werden dann in Deutschland verkauft und der Erlös geht zu 100% an die Gruppe.

Arbeiten im Jambo Haus

Außer dem Fakt, dass die Zeit noch viel schneller vorbeizieht als im Januar, passiert nicht viel in Bukoba und die Dinge gehen ihre Wege. Aufgrund der Zeitumstellung, welche in Tansania stattfindet, ist es jetzt nur noch eine Stunde Zeitunterschied nach Deutschland. Das heißt, wir können zwar halbwegs wach Fußballspiele verfolgen, müssen aber zum Skypen mit Clemens jeden Dienstag um halb 7 aufstehen. Nach dem besagten Skypen geht es nach Karagwe, um die Karalo Primary School zu besuchen, wo das Bauprojekt weiter Formen annimmt. Inwiefern erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße nach Deutschland

Workshop in Ngara

Spaß am Spielen

Um 8 Uhr fahre ich mit Alina, Gonzaga und William, unserem Coach und gleichzeitig Lehrer_innen der Karalo Primary School, in das Büro des District Education Officers (DEO) und weiteren Beamten, um uns vorzustellen und zu grüßen. Durch die längere Wartezeit verspätet sich der Beginn des Workshops um 3 Stunden und wir treffen mittags auf dem Sportgelände ein, wo 29 Lehrer_innen auf uns warten.

Jambo Song

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Die Regenzeit beginnt…

Strömender Regen

Nach dem sowohl anstrengenden, als auch ereignisreichen Workshop unter der Sonne Biharamulos, steht uns eine Woche bevor, in der wir vor allem im Büro arbeiten. Wir schreiben Reporte über die Arbeit, schneiden das Video für den Workshop und kaufen verschiedene Sachen für das Haus ein. So zum Beispiel einen Generator und eine Wasserpumpe. Es ist seit nunmehr 7 Monaten am Wochenende in der Regel kein Strom vorhanden. Um unabhängiger zu werden und auch schnell handeln zu können, wenn es zum Beispiel um die Kommunikation nach Deutschland geht, schaffen wir uns einen Generator an. Ebenso ist das Wasser in regelmäßigen Abständen nicht mehr da, weil der Wasserdruck zu gering ist.

Besuch bei der Rulenge Primary School

Damit die kommenden Freiwilligen und Praktikanten aus Deutschland nicht mehr nach Dar es Salaam fahren müssen (1400 Km, oder 30 Stunden mit dem Bus), um ein Visum zu bekommen, kläre ich mit dem Immigration Office verschiedene Möglichkeiten ab. Über unsere Kontakte zu der Verwaltung in Bukoba ist es unter Umständen sogar möglich, keine 550 Dollar für ein Arbeitsvisum zu bezahlen, was natürlich überragend wäre. Selbstverständlich finde ich es nicht schlimm ein Arbeitsvisum zu erheben, um Geld in die klammen Kassen des Landes zu bringen, jedoch sind 550 Dollar für einen einjährigen Freiwilligendienst meiner Meinung nach deutlich zu viel.

Regenschauer

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Workshop in Biharamulo

Bestanden!

Nach zwei Wochen Arbeit in Bukoba geht es endlich nach Biharamulo zu dem nächsten Lehrerworkshop. Der eigentlich für Montag geplante Workshop verzögert sich um 3 Tage und startet am Mittwoch (5. März).  Aus diesem Grund fahren wir am Dienstagmittag in den Distrikt Biharamulo und werden dort von den Coaches, welche die Lehrer ausbilden und selber Teilnehmer waren, empfangen. Normalerweise findet der Lehrerworkshop mit ca. 30 Lehrer_innen an einem Ort statt und der Distrikt bezahlt die Unterkunft und die Transportkosten während des fünftägigen Trainings.

Gruppenarbeit

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