Valentinstag

Nach dem Zwischenseminar der letzten Woche hole ich erst einmal ein wenig Büroarbeit auf, die ich verpasst habe. Am Freitag, den 14. Februar, gehen wir mit vielen anderen Freiwilligen auf eine Valentinstagsparty. Diese findet unter freiem Himmel statt und ist für die meisten Tansanier ein großes Event: Ein riesiges Buffet, tolle rote Kleider und weiße Anzüge. Anschließend wartet auf mich ein entspanntes Wochenende, bei dem ich den verpassten Schlaf des Seminars aufholen kann.

Viel zu schnell für mich!

Die nächste Woche startet wiederum mit Büroarbeit. Neben Accounting, dem Skypen mit Clemens aus Deutschland und dem Verfassen von Berichten planen wir ein Monitoring and Evaluation Programm, welches die Arbeit von Jambo Bukoba und die Auswirkungen der Lehrerworkshops beleuchten soll. Am Mittwoch, den 19.02., fahren Alina und ich nach Kemondo, welches 30 Km entfernt von Bukoba liegt. Hier besuchen wir das Nikolaus Waisenhaus, welches ich schon im November besichtigt habe. Das Waisenhaus wird von einer deutschen Frau geleitet und betreut auch körperlich oder geistig behinderte Kinder. Wir nehmen Sportsachen und Bälle mit, damit wir gemeinsam mit den Kindern spielen können. Es ist wundervoll zu sehen, wie die Kinder Spaß haben und welche Funktionen Sport für die Kinder hat. Alle machen mit, sofern sie nicht krank sind. Abends geht es dann nach einem anstrengenden Sportprogramm zurück nach Bukoba. Bei der Arbeit für Jambo Bukoba gibt es durchaus Zeiten, in denen man viel im Büro und weniger in anderen Distrikten zu tun hat, so dass die Arbeit mit Kindern manchmal zu kurz kommt. Diese Besuche, oder auch das Fußballtraining für die Kinder, motivieren mich ungeheim und geben mir Kraft für die Arbeit bei Jambo Bukoba.

Sport im Kemondo Waisenhaus

Sport hat viele tolle Funktionen, nur einen Nachteil: Das Verletzungsrisiko. Denn am Donnerstag fliegt mir wieder die Kniescheibe raus und das bedeutet für mich wiederum mindestens drei Wochen Sportverbot. Nichtsdestotrotz war diese Woche sehr erlebnisreich und es tat mir ganz gut, nach den vielen anstrengenden und ereignisreichen Wochen (Besuch, Final Bonanzas, Seminar) auch einmal wieder den liegengebliebenen Aufgaben nachzukommen.

 

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